"Tr*mp ist nicht unterhaltsam,
er ist der Verkehrsunfall,
bei dem man nicht wegsehen kann."
Peter Wejdling
"Seine Welt ist eine, in der man ungestraft treten kann –
einfach, weil man es kann.
Das ist die Botschaft der Roten-Karten-Affäre.
Und sie ist widerwärtig."
Reymer Klüver
"Der König, der Kacke versprüht...
Er stellt sich über jedwede Moral
und bleibt tatsächlich auch dort stehen."
Hilmar Klute
"Normalerweise geht man nicht davon aus,
dass Politik sich derart selbst parodiert, oder?"
T.C.Boyle
"Es hat noch nie eine Demokratie gegeben,
die nicht Selbstmord begangen hätte."
John Adams, amerik. Gründervater
Sommer kann so schön sein! Wenn es nachts auf unter 20 Grad abkühlt, ein Wind wie an Hollands Küsten weht und neue gebrauchte Bücher ins Haus kommen. Dann liege ich drinnen gerne auch morgens, umweht von einer frischen Brise, mit vom Grün beruhigten Augen lesend in meinem frisch bezogenen Bett. Diese Woche habe ich Tag für Tag Lew Tolstois "Anna Karenina" gelesen. Lesen ist derzeit mein liebstes Hobby.
Oder ich stehe rechtzeitig auf, um im Schatten draußen im Garten zu arbeiten.
Gehört zu einer perfekten Sommerstimmung: Frank Chastenier, 26 Jahre Pianist der WDR Big Band und bei unzähligen Konzerten genossen, und sein Album "Songs I've Always Loved" lief am Sonntag bei mir und hat den Background beim Lesen & Schreiben abgegeben. Auch Moby habe ich als tollen Hintergrund-Sound im Sommer wiederentdeckt mit seinem "Porcelain" von 1999.
Und Nossa Alma Canta, das venzianische Bossa-Nova-Projekt mit der Sängerin Rosa Bittolo Bon, passt mit "È preciso perdoar" ebenfalls zu einem angenehmen Sommerabend. Im letzten Jahr ist das Duo wieder "auferstanden", und einen Konzertmitschnitt gibt es hier auf YouTube für alle, die diese lateinamerikanische Musik mögen.
Email vom Energieversorger montags früh: Man möge doch möglichst bald die Zählerstände zwecks Abrechnung online mitteilen. Sollte kein Problem sein. Pustekuchen! Als ich meine Daten durchgeben wollte, war mein Benutzername angeblich falsch, obwohl die Angaben für den Stromverbrauch unbeanstandet weitergeleitet worden waren.
Auf meine Rückfrage nach dem Benutzernamen kam die versprochene Mail allerdings nicht. Also weiter herumgedoktert, bis es irgendwann funktioniert hat. In der Zeit hätte ich den sonst üblichen Ableser drei Mal durch den Keller geführt und noch ein nettes Schwätzchen mit ihm gehalten. Na ja, das hatte ich dann beim verspäteten Einkauf mit einer Freundin auf unserer Haupteinkaufsstraße.
Am Mittwochmorgen musste ich mich ins Nachbarveedel aufmachen zur halbjährlichen Zahnreinigung. Und wenn ich dann schon mal dort bin: Auf in den Laden, der alles hat was man möchte, aber nicht braucht!
Ich bin heil an Geldbörse & Seele rausgekommen. Das Farbenspiel im Laden war purer Genuss ohne Reue.
Das Erlebnis dieser Woche: das Geburtstagstreffen mit Teilen meiner Familie am Freitag! Ich war froh, dass das geklappt hat, denn um 15 Uhr war in meinem Veedel eine Bombenentschärfung anberaumt. Zum Glück war mein Haus außerhalb der Räumzone und das Lokal, in dem wir verabredet waren, auch, so dass wir uns froh & munter und ohne Hindernisse dort treffen konnten. Schön war's bei hochsommerlichen 31°C! Und lecker zudem...
Diese Woche gab es so viele tolle Web-Fundstück/e!
Wie immer verlinke ich mich jetzt abschließend mit dem Samstagsplausch, mit "Niwibo sucht...", den Glücksmomenten bei Annette/ Augensternwelt, dem Mosaic Monday, den "Sonntags Top Sieben" bei Anni und mit Nicoles/Frau Frieda "Plausch am Gartenzaun"










Guten Morgen, liebe Astrid,
AntwortenLöschenich würde aus der Ferne sagen, du hattest ziemlich schöne Augenblicke in deiner Woche. :-)
Solche Läden, die alles haben, was man möchte, aber nicht braucht, kenne ich auch. Die sind soo schön. Meistens muss ich aber dann doch eine Kleinigkeit kaufen, und wenn es nur schöne und/oder witzige Karten sind. Tut einfach gut, da rumzustöbern.
Frida Kahlo trage ich heute in einer Haarspange in den Haaren. Bei Hitze ist wieder hochstecken angesagt.
Von der Bombenentschärfung habe ich heute gelesen, gut, dass du nicht betroffen warst.
Meine Aufreger, das waren wirklich die Rote Karte und Tr*mp, aber auch Infantino, der das ermöglicht hat.
Und dann noch Erdogans Gastgeschenk beim Nato-Treffen. Das ist doch nicht mehr zu glauben.
Was ich aber als besonders schlimm empfinde, sind die Waldbrände in Spanien. Hoffentlich sind die einzudämmen.
Schön, dass du den gestrigen Abend so schön genießen konntest mit deiner Familie.
Ein schönes Wochenende wünscht dir
Claudia
Herrlich, das Rushmore-Quartett! 😂
AntwortenLöschenMoby habe ich mir jetzt als Klangkulisse für die Netzknüpferei herausgesucht, denn das passt sicher gut dazu.
Solche feinen Geschäfte versuche ich nur gezielt zu besuchen oder ich nutze sie als Inspiration, wenn mir gar nichts für ein Geburtstagsgeschenk einfällt. Dann kaufe ich etwas, das ich hinterher meist doch in den Fundus stecke. Die letzte Geburtstagtüte baute ich drei Mal um.
Gut, dass sich dein (Stromversorger-)Ärgernis der Woche gelöst hat. Ich saß ja ebenfalls etwas länger als gewollt am Computer, noch ohne Lösung oder Antwort.
Ein schönes Wochenende und alles Liebe,
mit vielen Grüßen
Karin
Eine schöne Woche mit kleinen Ausreissern. That's life. <3
AntwortenLöschenDeine Lesestunden klingen sehr entspannend. Auch die gemütliche Geburtstagsfeier. Trotz Bombenentschärfung geschafft. Wir hatten letzten November eine Räumung und mussten aus dem Haus wie 20 000 andere auch. Zum Glück konnten wir bei einer Freundin übernachten, aber geschlafen habe ich wenig in dieser Nacht.
Solch schöne Läden gibts bei uns kaum mehr und ich kaufe immer etwas, in der Hoffnung, dass der Laden erhalten bleibt. Auch wenn ich weiß, dass man es nicht wirklich braucht... es geht einfach viel verloren, wenn es sie nicht mehr gibt.
Der Handel hat es derzeit generell nicht leicht - ich weiß leider, wovon ich rede.
Ein ebenso schönes Wochenende wie die ganze Woche war, wünsche ich Dir herzlichst,
Sieglinde
So war der Sommer gut zu leben!
AntwortenLöschenAber diese Ungewissheit bei den Bombenentschärfungen, ich bin ehrlicherweise sehr froh, dass wir nicht so gefährdet sind.
Gut, dass die Feier schön war.
Sende liebe Wochenendgrüße
Nina
Milá Astrid, zrušení červenéé karty po intervenci Tumpa bylo opravdu nechutné, jsem ráda, že Belgie učinila té komedii přítrž. Krásný zbytek víkendu přeji, Katka
AntwortenLöschenWenn die Nächte endlich wieder etwas kühler werden, schläft es sich gleich viel besser, liebe Astrid. Ich musste schmunzeln über Deinen Satz, dass der Laden alles hat, was man möchte, aber nicht braucht. Solche Geschäfte kenne ich nur zu gut. Wie schön, dass Euer Geburtstagstreffen trotz der Bombenentschärfung stattfinden konnte und Ihr gemeinsam einen unbeschwerten Nachmittag verbringen konntet. Ich wünsche Dir ein schönes Sommerwochenende. Liebste Grüße Nicole
AntwortenLöschenHallo Astrid,
AntwortenLöscheneine schöne bunte Woche und über so einen tollen Laden mit Dingen die man braucht oder auch nicht, würde ich mir hier ab und an richtig freuen, hier stirbt die Einkaufsstraße langsam aus und dafür muss ich schon 25 Minuten fahren, schade.
Als ich das mit der Bombenentschärfung gelesen habe, musste ich feststellen, dass mir das in letzter Zeit immer öfter zu Gehört kommt, auch hier bei uns. Hat das mit den vielen Neubauten zu tun? Keine Ahnung.
Liebe Grüße und ein schönes Restwochenende
Manu
Ich liebe das Video jetzt schon liebe Astrid und habe es fleißig weitergeschickt.
AntwortenLöschenDeine Woche war schön bunt und dann die Lesezeit, herrlich. Wie gerne würde ich morgens im Bett auch mal den Tag mit einem Buch beginnen. Aber nö, um fünf klingelt der Wecker und auf gehts...
Wie gut, dass Ihr außerhalb der Bombenzone ward.
Und nun wünsche ich Dir einen herrlichen Sommerabend, lieben Gruß
Nicole
Ja, diese unliebsamen Überbleibsel treten immer wieder zu Tage. Wir hatten dies zu Weihnachten hier in Augsburg erleben müssen.
AntwortenLöschenAnsonsten:
Wegschauen... weghören... ist meine Devise! Was soll ich sagen. Als Schwerbehinderte noch protestieren? Nun, einen oder anderen Leserbrief trete ich gelegentlich los.
Danke für den Beitrag zu MosaicMonday.
Muntere Grüße von Heidrun