Diesen Titel hat unangefochten einer verdient, der noch in der Ausbildung als Referendar in eine Klasse geschubst wurde, die emotional wie fachlich ganz schön vernachlässigt war ( ich trau mir zu, DAS zu beurteilen, habe ich doch von meinen fast vierzig Jahren Lehrerinnendasein fünfundzwanzig in der Grundschule verbracht ). Ich wollte diesem jungen Kollegen meine Anerkennung zollen, auch als Großmutter, ist doch eine meiner schönsten Erinnerungsstücke der Brief einer Oma zum Ende der Grundschulzeit einer vierten Klasse ( meiner letzten übrigens ) in meiner "Schatzkiste".
Meine Enkelin hat bei diesem Lehrer wieder die Freude an der Schule zurückgewonnen und besondere Anregungen erhalten, die ihre Interessen betrafen, z.B. in der Kunst und auch in der ( Kommunal-) Politik wie der "Heimatkunde". Von ihr stammt auch der Vorschlag, das Täschchen nach Eigenschnitt mit dem Wort "Lieblingslehrer" zu besticken. Das habe ich sehr gerne gemacht.
Nun habe ich kein Enkelkind mehr in der Primarstufe und demnächst nur noch drei in der Sekundarstufe. Enkel No. 4 hat gerade Abitur gemacht. Macht mich manchmal wehmütig...


Ich denke, genau diese Geste und -ich nehme an den Brief, den du für den jungen Mann beigelegt hast, werden ihn sein Lehrerleben-lang begleiten. Sie werden ihm Mut und Trost sein in mancher Lage….
AntwortenLöschenDanke für die Anregung, sich sls Oma bei Lehrern zu bedanken! Werde ich mir zu Herzen nehmen
Herzlichst
yase
Liebe Astrid,
AntwortenLöschendass du jetzt kein Enkelkind in der Primarstufe hast, das ist sicher betrüblich für dich. Dass dein Täschchen jetzt ihrem Lieblingslehrer (und so einem besonderen ) geschenkt wird, das kann doch auch in deine Erinnerung einfließen und macht es vielleicht nicht mehr ganz so traurig.
Das Täschchen ist einfach wunderhübsch und die Stickerei obendrauf macht es noch einmal besonderer.
Allmählich packt mich ein starkes Habenwollen-Gefühl nach einem so hübschen Täschchen. :-)
Ich wüßte auch schon einen Schriftzug.
Mach es dir trotz wehmütiger Gedanken schön, liebe Astrid.
Liebe Grüße,
Claudia
Es ist nicht einfach, eine gute Lehrerin, eine gute Mutter und eine gute Großmutter zu sein... Ich weiß das, ich stamme aus einer Lehrerfamilie, mein Großvater, meine Eltern und meine Tanten waren Grundschullehrer, und ich habe auch als Dozentin an einer High School gearbeitet.
AntwortenLöschensehr schön, dass du dieses geschenk gestaltet und zur freude weitergegeben hast. dem lehrer unserer jüngsten enkelin habe ich letzte woche das berufsschul-zwischenzeugnis geschickt, mit einem dicken dankeschön. er hatte sich bei corona sehr für sie eingesetzt. er bleibt sicher voll dankbarkeit in unserer erinnerung, ist schon drei jahre her seit sie dort schülerin war. es kann nie zuviel ehrlich gelobt werden. herzlichen gruß, roswitha
AntwortenLöschenHallo Astrid,
AntwortenLöschendas Stoffmuster und der Schriftzug, dass muß einem jungen Mann einfach gefallen und wird eine wunderbare Erinnerung an seine erste eigene Klasse und deine Enkelin werden.
Lehrer, Trainer und andere Erwachsene im Umfeld von Kindern können so vieles richtig oder auch falsch machen und manchen ist es nicht bewusst oder schlimmer noch sch...egal was sie in der Entwicklung von Kindern anrichten können.
Vorhin habe ich noch an einem Fußgängerüberweg die Scheibe runtergefahren und ein etwa 8jähriges Mädchen gelobt weil sie ihr Fahrrad geschoben hat.
Ich drücke deiner Enkelin ganz fest die Daumen, dass die Lehrer in der nächsten Schule sich ähnlich toll verhalten und sie weiterhin Freude an ihrer Schulzeit hat.
LG, Tina
Ach, wie schön. Da wird sich dieser besondere Lehrer sehr freuen. Wie gut, dass er deine Enkelin ein Stück begleitet. Wenn ich zum Ende der Kindergarten-Zeit von Großeltern bedacht wurde, fand ich das immer ganz berührend.
AntwortenLöschenLiebe Grüße aus dem kleinen Dorf zwischen den Meeren
Lydia
Das ist eine tolle Anerkennung, heute sicher nötiger denn jeh. Ich denke der Lieblingslehrer wird sich sehr darüber freuen. 💕
AntwortenLöschenIch bin gerührt.
Ich wünsche Dir einen schönen Abend, ganz liebe Grüße Tina
Lieblingslehrer hatte ich auch einige, je nach Schule.
AntwortenLöschenAber keine(r) hat je so ein hübsches Täschchen bekommen, wie der Lehrer Deiner Enkelin.
Er wird sich freuen.
Ganz lieben Gruß
Nicole
Wie schön, dass Deine Enkelin einen Lieblingslehrer hat und dadurch wieder Lust auf einiges Schulisches und sonstiges gefunden hat. Das zu lesen tut einfach gut, auch wenn es selbstverständlich sein sollte.
AntwortenLöschenDass er nun solch ein besonderes Mäppchen bekommt, wird ihn überraschen und sehr freuen.
Und mich mit. Tolle Idee, tolle Ausführung!
Herzlichst,
Sieglinde
Was für ein tolles Täschchen und so ein wertschätzendes Kompliment! So geht man doch gerne in die Ferien!
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Andrea
Als Dozentin bekam ich Anerkennung und Geschenke. Was auch nicht selbstverständlich ist.
AntwortenLöschenDanke für den Beitrag auf
MosaicMonday 🌷
Muntere Grüße aus Augsburg von Heidrun
Welch ein wertschätzendes Geschenk für den Lieblingslehrer, liebe Astrid...das motiviert sicher nochmal mehr, den Schülern und Schülerinnen ein zugewandter pädagogischer Begleiter zu sein.
AntwortenLöschenEinen lieben Gruß von Marita
Was für eine bezaubernde Idee, liebe Astrid. Und wie gut, dass deine Enkelin diesen engagierten Lehrer hatte und die Freude an der Schule wieder gefunden hat. Das Täschchen ist klasse und der Lehrer wird es samt Brief von dir in Ehren halten. Geschenke einer Großmutter an den Lehrer der Enkelin - darauf muss man erst mal kommen…
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Ingrid
das hört man doch gerne ..
AntwortenLöschenja.. Lehrer haben einen großen Anteil daran wie sich
die Schullaufbahn der Kinder entwickelt
ob sie Freude oder Frust haben
ein sehr schönes Täschchen hast du gemacht
hoffentlich bleibt die Freude der Enkelin erhalten
liebe Grüße
Rosi
Diese ganz jungen Lehrer, die schon als Referendare gefordert waren, kenne ich auch aus meiner Schulzeit, vor allem aus dem Gymnasium. Sie waren fast immer 'Lieblingslehrer', denn die Alternativen waren die ganz verknöcherten alten, deren pädagogische Ausbildung noch aus der Kaiserzeit stammte oder die etwas jüngeren, oftmals kriegtraumatisierten Lehrer. An meinen jungen Lateinlehrer erinnere ich mich gerne. Er war allerdings ziemlich schüchtern und auf einem Mädchengymnasium in den höheren Klassen sehr gefordert.
AntwortenLöschenLiebe Grüße – Elke